Am Wochenende geht es für unsere mittelfränkischen Fußballer in der Liga – nach der Länderspielpause – wieder weiter. Am Sonntag empfängt die Spielvereinigung Greuther Fürth Kaiserslautern im Ronhof. Die Bilanz gegen die Roten Teufel sah zuletzt alles andere als rosig aus: In den letzten 14 Pflichtspielen musste sich das Kleeblatt zehnmal gegen Kaiserslautern geschlagen geben. Dass die Bilanz am Sonntag aufpoliert wird dafür soll auch ein Neuzugang helfen, der schon früh seinem großen Traum nacheiferte.
Aaron Keller ist als Sohn einer Brasilianerin und eines Schweizers in der Schweiz geboren. Wegen der Arbeit der Eltern aber in Hongkong aufgewachsen. Keller, der von klein auf den Traumberuf Fußballer hatte, entschied sich mit zwölf Jahren dann aber dafür alleine nach Deutschland aufs Internat zu wechseln, um seinem Traum ein Stück näher zu kommen. Seit dieser Saison ist der Schweizer jetzt in Fürth zuhause.
In der vergangenen Spielzeit durfte Aaron Keller erstmalig in der zweiten Liga auflaufen. Für Ulm absolvierte der 21-jährige 27 Spiele-erzielte dabei vier Tore und eine Vorlage. Die Fans dürfen sich auf einen talentierten Offensivspieler freuen.
Nach seiner Verletzung in der vergangenen Saison bei Ulm verpasste Keller die ersten beiden Spieltage. Anlaufschwierigkeiten Fehlanzeige.
Neben Fürth waren auch Hertha BSC Berlin, die Young Boys Bern oder Zürich an dem Offensivspieler interessiert. Trainer Thomas Kleine ist froh, dass sich Keller für Fürth entschieden hat.
Rund 700.000 Euro Ablöse hat sich Fürth Keller, der einen Vertrag bis 2029 hat, kosten lassen. Durch den personellen Umbruch im Sommer sollte die Mannschaft jetzt nach vier Spieltagen und der Länderspielpause eingespielt sein.
Aaron Keller möchte das Kleeblatt jetzt nach sechs Jahren in Unterhaching und einer Saison in Ulm besser machen, am besten schon am Sonntag gegen Kaiserslautern.