Ab dem 1. Juli gilt im Freistaat der sogenannte Wassercent. Für die Entnahme von Grundwasser wird künftig eine Abgabe von zehn Cent pro Kubikmeter fällig – allerdings erst ab einem Jahresverbrauch von 5.000 Kubikmetern. Betroffen sind vor allem Wasserversorger, Industrie und Betreiber privater Brunnen. Für private Haushalte bleibt die Belastung gering: Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von rund 50 Kubikmetern pro Person und Jahr entspricht das Mehrkosten von etwa fünf Euro jährlich. Damit liegt Bayern im Vergleich zu anderen Bundesländern im Mittelfeld.