Fr., 31.10.2025 , 14:26 Uhr

Abwassermonitoring: Früher Hinweis auf Viren und Bakterien

Rund 73 Millionen Kubikmeter Abwasser werden in Nürnberg jedes Jahr von Viren und Bakterien befreit. Genannt wird das Vorgehen “Abwassermonitoring”. Das Ziel: Frühe Hinweise auf das Infektionsgeschehen. Nürnberg spielt eine Vorreiterrolle in Bayern – mit eigenem Labor und technischer Ausstattung.   

Seit 2022 beteiligt sich Nürnberg am bayernweiten Abwassermonitoring, das vom Freistaat gefördert wird. Die Methode, Viren im Abwasser nachzuweisen, entstand erst während der Corona-Pandemie. Derzeit werden die Viren von Covid-19, RSV und Influenza untersucht.   

Die Ergebnisse sind öffentlich einsehbar. Das hat sowohl Vorteile für die Bevölkerung als auch für Krankenhäuser und Arztpraxen.  

Im Labor wird das Abwasser gereinigt und auf Viren untersucht.  

Dann wird getestet wie viele Virusspuren darin sind. Die Untersuchungen können auch erweitert werden.  

Finanziert wird das System vom Freistaat mit jährlich 1,5 Millionen Euro. Die gewonnen Daten helfen gezielte Maßnahmen zu treffen ohne strikte Einschränkungen, wie im Jahr 2020 

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