Im Auto nicht angeschnallt, den Bremsweg falsch eingeschätzt – und schon kann aus einer harmlosen Situation ein schwerer Unfall werden. Besonders Kinder können Gefahren im Straßenverkehr oft noch nicht richtig einschätzen. Mit der Sonderaktion „Achtung Auto 2.0“ informiert der ADAC deshalb praxisnah über sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Heute konnten drei Schulklassen auf dem Nürnberger Volksfestplatz an dem Programm teilnehmen.
So bereitet die ADAC Stiftung Schülerinnen und Schüler auf den Alltag im Straßenverkehr vor. Mit Schildern, Fahnen und Hütchen sollen die Kinder lernen, Gefahrensituationen besser einschätzen zu können. Die erste Lektion: Wer bremst, bleibt nicht gleich stehen.
mehr Mobilität: Kinder nach dem Übertritt besonders gefährdet
Seit mehr als 30 Jahren vermittelt das Programm „Achtung Auto 2.0“ Kindern die Grundlagen für sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Im Fokus stehen dabei vor allem Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Jahrgangsstufe.
Gerade im dichten Stadtverkehr sind Kinder besonderen Gefahren ausgesetzt. Deshalb sind solche Programme auch für die Stadt Nürnberg ein wichtiges Thema.
Anhalteweg mit Auto simuliert
Mit einem Auto demonstriert das Team abschließend, wie lang ein Bremsweg auch bei geringer Geschwindigkeit tatsächlich sein kann. Wolfgang Lieberth gibt den Teilnehmenden zum Abschied noch ein paar Ratschläge mit.
Zwischen April und Oktober möchte der ADAC Nordbayern bis zu 8.000 Kinder praxisnah über die Gefahren im Straßenverkehr aufklären – und damit dazu beitragen, schwere Unfälle zu verhindern.