Do., 22.10.2026 , 10:07 Uhr

AktivSenioren: Wie Rentner jungen Unternehmern helfen

Knapp 1,5 Millionen Rentenzugänge gab es im Jahr 2025. Viele der Rentner und Rentnerinnen gehen dennoch nicht in den Ruhestand. Im Alter von 65 bis 74 Jahren sind 13,5% der Pensionäre weiterhin erwerbstätig. Auch Ehrenämter können die Rente um 960€ im Jahr ein wenig aufbessern. Die über 500 AktivSenioren in Bayern machen ihr Ehrenamt aber um ihr Know-How und ihre Kontakte an die nächste Generation weitergeben zu können. 

Ein Termin der das Leben ändern kann. Jörg Hammer und Wolfgang Riederauer treffen sich heute wieder mit einem Existenzgründer, der ihre Hilfe benötigt. Die beiden Rentner sind ehrenamtlich unterwegs als AktivSenioren. Ein Verein für alle, die aus dem Berufsleben ausgetreten sind und ihr wissen weitergeben wollen.  

Ein Leben lang Erfahrung gesammelt 

Jörg Hammer ist seit etwas über einem Jahr bei den AktivSenioren. Nach dem Studium war er im Marketing tätig, wechselte dann aber in den Vertrieb und war die letzten 30 Jahre Vertriebsleiter. Im Vergleich zu anderen AktivSenioren ist er aber noch ein echter Jungspund, denn eine Altersgrenze gibt es nicht. Einzige Voraussetzung: Körperlich und geistig aktiv sein. Der älteste Kollege ist Mitte 90. Probleme mit jüngeren Generationen gibt es aber nicht. 

Ob alt oder jung 

Im wesentlichen Helfen die AktivSenioren bei Existenzgründungen und Übergaben von Unternehmen an Nachfolgern. Auch Gründer Marco Schreiber erhofft sich Hilfe bei den AktivSenioren. Seine Frau nutzte das Angebot bereits und machte ihn darauf aufmerksam.  

Das Angebot wird dankend angenommen

Bei einem kostenlosen Erstgespräch schauen die Ehrenämtler zuerst, ob sie den Mandanten annehmen und ob sie in dem Fall helfen können. Nehmen sie den Fall an, kostet es nur ein geringen dreistellingen Betrag.

Hilfe steht an erster Stelle 

Und helfen möchte Jörg Hammer weiterhin, denn an Aufhören denkt er noch lange nicht. 

 

 

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