Auch in diesem Jahr haben rund 6.000 Freiwillige in Bayern wieder zahlreiche Frösche, Kröten und Molche sicher über die Straße gebracht. Die diesjährige Wanderung der Amphibien in Bayern neigt nun sich dem Ende zu. Ersten Einschätzungen des Bund Naturschutz zufolge seien deutlich weniger Tiere an den Wanderwegen als vergangenes Jahr festgestellt worden. Das liegt unter anderem auch an den klimatischen Veränderungen. So habe es in diesem Jahr weniger Nächte mit guten Wanderbedingungen gegeben. Zudem wandern Weibchen nicht in jedem Jahr, was die Zahlen beeinflussen kann. Konkrete Zahlen zur Amphibienwanderung liegen aber noch nicht vor. Grundsätzlich gilt laut Bund Naturschutz: Von den 19 Amphibienarten gelten elf laut der Roten Liste als gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Allein in Bayern werden jährlich rund 500.000 Amphibien durch die Amphibien-Wanderwege gerettet.