In Bayern gelten derzeit rund 1,6 Millionen Menschen als armutsgefährdet – das ist etwas weniger als die Einwohnerzahl von Mittelfranken. Besonders betroffen sind Alleinlebende und Alleinerziehende. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil um knapp ein Prozent gestiegen. Damit liegt der Freistaat trotzdem noch unter dem Bundeswert von 16,1 %. Als armutsgefährdet gilt, wer allein lebt und weniger als 1.446 Euro im Monat zur Verfügung hat. Bei Alleinerziehenden mit einem Kind liegt die Grenze bei 1.879 Euro.