Do., 11.04.2024 , 17:04 Uhr

Der fränkische Galileo Galilei: Auf den Spuren von Simon Marius

Galileo Galilei – dieser Name ist den meisten ein Begriff. Doch auch in Mittelfranken gab es um 1600 einen erfolgreichen Astronomen und Mathematiker, der jedoch weitaus weniger bekannt ist. Eine eigene Gesellschaft zu Ehren des Wissenschaftlers möchte das ändern. 2024 hat sie ein extra Jubiläumsjahr ausgerufen. Denn der Todestag des Franken jährt sich zum 400. mal.  

Die vier großen Monde des Jupiters – Io, Europa, Ganymed und Callisto. In der Bevölkerung wird diese Entdeckung meist mit Galileo Galilei verbunden. Aber war er tatsächlich der erste Entdecker? Wer sich genauer mit der Wissenschaft beschäftigt, dem fällt bei Jupitermonden ein zweiter Name ein: Simon Marius. Sein Leben begann 1573 in Gunzenhausen. Wir haben uns mit Historiker Leich auf Spurensuche begeben. 

Wir ziehen weiter nach Ansbach. In der staatlichen Bibliothek befinden sich einige der größten Werke des Mathematikers. In der mittelfränkischen Stadt war Marius einst markgräflicher Hofastronom.  

Im Jubiläumsjahr 2024 finden in Ansbach verschiedene Aktionen zu Ehren des Astronomen statt. Zum Beispiel im Markgrafenmuseum. Wer den eher unbekannten Entdecker der Jupitermonde näher kennenlernen möchte, der hat dazu noch bis Ende Mai Zeit. Am 13. Juni eröffnet in Ansbach dann noch eine weitere Ausstellung in der Schlossbibliothek.  

 

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