In der Stadt Oberasbach könnten die Wassergebühren ab Oktober 2026 nahezu verdoppelt werden. Nach einer Neukalkulation durch den Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband soll die Verbrauchsgebühr von 2,08 auf 4,12 Euro pro Kubikmeter steigen – ein Plus von rund 98 Prozent. Hintergrund ist ein Defizit von etwa 2,1 Millionen Euro aus den vergangenen Jahren, das im kommenden Kalkulationszeitraum ausgeglichen werden muss. Zusätzliche Kosten entstehen unter anderem durch gestiegene Unterhaltsaufwendungen nach Rohrbrüchen, die Übernahme weiterer Anlagenteile sowie die neue bayerische Grundwasserabgabe. Über die neue Wassersatzung entscheidet der Stadtrat morgen am 29. Juni.