Die bayerische Wirtschaft verzeichnet im ersten Halbjahr ein kräftiges Plus im internationalen Handel. Sowohl der Verkauf von heimischen Gütern ins Ausland als auch die Einfuhren haben deutlich zugelegt. Ein entscheidender Grund für den starken Anstieg bei den Importen liegt im Energiesektor: Für eingeführtes Erdöl und Erdgas mussten die Unternehmen deutlich mehr bezahlen als noch im Vorjahreszeitraum. Während klassische Ausfuhrbranchen wie Autos und Maschinen Rückgänge verzeichneten, legten Bereiche wie die Elektrotechnik oder der Handel innerhalb der Europäischen Union spürbar zu.