Eine Führerscheinreform soll Fahrschülerinnen und Fahrschüler um bis zu 1000 Euro finanziell entlasten. Der Entwurf der Bundesregierung sieht vor, die Präsenzpflicht für Theorieunterricht in Fahrschulen zu streichen. Das ermöglicht zum Beispiel, das Theoriewissen vollständig digital zu erlernen. Auch der Umfang der Fragen soll kleiner werden. Ebenfalls soll die Zahl der Sonderfahrten nicht mehr vorgeschrieben werden. Das entspricht auch dem EU-Recht, wie Verkehrsminister Steffen Bilger betont. Experimentell soll es auch möglich sein, unter der Anleitung der Eltern Fahrpraxis zu sammeln. Fahrlehrer sprechen sich in Teilen gegen diese Pläne aus und warnen vor Sicherheitsrisiken im Straßenverkehr. Der Bundestag hat dem Gesetz nun mit einer Mehrheit zugestimmt. Bevor die Reform in Kraft treten kann, muss sich nun auch noch der Bundesrat für die Reform aussprechen.