Jetzt zum Pfingstwochenende soll es richtig warm werden, die Menschen zieht es wieder nach draußen – und auch die Badesaison in Mittelfranken startet langsam. Besonders das Fränkische Seenland hat für Badegäste und Ausflügler viel zu bieten. Mit dem Obernzenner See kommt in diesem Jahr sogar ein weiterer Badesee zurück: Nach längerer Pause ist er pünktlich zum Sommer wieder geöffnet.
Mit der offiziellen Wiedereröffnung durch Bürgermeister, Landrat und das Wasserwirtschaftsamt Ansbach startet am Obernzenner See eine neue Badesaison. Der See war in den vergangenen Jahren für umfangreiche Sanierungs- und Sicherungsmaßnahmen teilweise abgelassen worden. Die Kosten für die Arbeiten beliefen sich auf rund 1,3 Millionen Euro. Inzwischen konnte er wieder befüllt werden. Nun steht er Badegästen wieder als attraktiver Erholungsort zur Verfügung.
Auch andere Seen in Mittelfranken bieten zum Saisonstart gute Bedingungen. Besonders das Fränkische Seenland mit dem Altmühlsee, dem Brombachsee und dem Rothsee zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen der Region. Mit steigenden Temperaturen richtet sich der Blick der Behörden aber auch wieder auf mögliche Blaualgen. Gerade warme Sommer und viele Nährstoffe im Wasser begünstigen deren Entwicklung.
Blaualgen können die Wasserqualität beeinträchtigen und gesundheitliche Risiken für Badegäste mit sich bringen. Davon war auch der Obernzenner See stark betroffen. Um die Wasserqualität zu verbessern, wurden deshalb während der Sanierungsmaßnahmen rund 23 Kubikmeter Schlamm aus dem See ausgebaggert. Gemeinde und Wasserwirtschaftsamt wollen die Entwicklung weiterhin eng begleiten und regelmäßig kontrollieren.
Das Fränkische Seenland gilt insgesamt als gut überwacht – insbesondere im Hinblick auf Blaualgen. Nach dem wechselhaften Frühjahr hoffen viele Seenbetreiber auf einen sonnigen und sicheren Sommer – und auf viele Badegäste in Mittelfranken.