Die Zahl der Studierenden an Bayerns Hochschulen ist erstmals seit Jahren gesunken. Im Wintersemester 2025/26 sind landesweit rund 401.000 Studierende eingeschrieben – gut zwei Prozent weniger als im Vorjahr. Hauptgrund ist die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium: Wegen der G9-Umstellung gab es 2025 keinen regulären Abiturjahrgang. Entsprechend ist die Zahl der Studienanfänger um knapp 17 Prozent zurückgegangen. Für Mittelfranken bleibt die Entwicklung dennoch erfreulich. Gemeinsam mit Oberbayern zählt die Region weiterhin zu den bedeutendsten Hochschulstandorten des Freistaats. Allein an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg studieren mehr als 39.000 Menschen. Gleichzeitig gewinnen moderne Studiengänge weiter an Bedeutung. Besonders gefragt sind Fächer rund um Data Science und Künstliche Intelligenz. Auch die Zahl internationaler Studierender steigt weiter an und hat sich innerhalb von zehn Jahren nahezu verdoppelt.