Bayerns Wirtschaft erholt sich 2025 leicht: Das Bruttoinlandsprodukt wächst um 3,5 % – heißt: Die Wirtschaft produziert insgesamt mehr Waren und Dienstleistungen als im Vorjahr. Das geht aus einer Pressemitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik hervor. Vor allem der Dienstleistungssektor wächst, das verarbeitende Gewerbe hingegen schrumpft weiterhin. Im Vergleich zu 2019 liegt die Wirtschaftsleistung nur geringfügig höher. Das zeigt, dass Bayern seit der Corona-Krise insgesamt eine längere Schwächephase durchläuft.
Gleichzeitig steigen die Verbraucherpreise im März 2026 um 2,8 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Nahrungsmittel sind um 1 Prozent teurer geworden. Auch für Kraftstoffe müssen die Verbraucherinnen und Verbraucher rund 17 Prozent mehr bezahlen. Die Auswirkungen des Iran-Kriegs sind deutlich spürbar.