Der Bundesgerichtshof in Leipzig hat die Haftstrafen im Fall eines tödlichen Gewaltverbrechens auf einem Bahngleis in Neumarkt bestätigt. Zwei Männer müssen für neun beziehungsweise 13 Jahre ins Gefängnis. Das Gericht bestätigt damit das Urteil des Landgerichts Nürnberg-Fürth – Rechtsfehler zum Nachteil der Angeklagten habe es nicht gegeben. Die drei Männer hatten im April 2024 einen 48-Jährigen nach einem Streit in einer Monteurunterkunft in Neumarkt in der Oberpfalz schwer misshandelt, ihn anschließend zu einer Bahnstrecke gebracht und bewusstlos auf ein Gleis gelegt. Kurz darauf überrollte ein Güterzug den Mann. Der Hauptangeklagte war ursprünglich zu lebenslanger Haft verurteilt worden, nahm sich jedoch später in der Justizvollzugsanstalt das Leben.