Fr., 11.04.2025 , 14:54 Uhr

Bieberbach: Der letzte Feinschliff am größten Osterbrunnen der Welt

Noch gut eine Woche, dann ist Ostern. Eine Zeit, in der sich Dörfer und Städte herausputzen und vor allem die Brunnen bunt geschmückt werden. Ein kleiner Ort in der Fränkischen Schweiz ist für seinen Osterbrunnen weltberühmt: Bieberbach. Etwa 400 Menschen wohnen in dem beschaulichen Dorf. Permanent arbeiten sie an der Brunnendekoration. Kaum ist Ostern vorbei, beginnen die Vorbereitungen fürs nächste Jahr.

Kurz vor Ostern müssen alle mit anpacken

Lila, rosa, kurzer Stiel, langer Stiel: Diese Anweisungen bekommen die Helferinnen und Helfer beim Schmücken des größten Osterbrunnens der Welt. Der steht in Bieberbach in der Fränkischen Schweiz und wird jedes Jahr vom dortigen Heimatverein geschmückt. Die Vorsitzende Barbara Pickelmann koordiniert die Vorbereitungen. Mehr als 10.000 Eier werden in den Kränzen und Girlanden verbaut. Dabei arbeitet Barbara Pickelmann nach einem strengen Farbkonzept. Immer wieder sieht sie sich von außen das Gesamtwerk an. Dann geht es zurück auf das Gerüst.

Eier werden alle einzeln in Handarbeit bemalt

Mit dem Bemalen der Eier haben die Frauen des Heimatvereins schon vor Monaten begonnen. Jetzt beim Aufbau helfen auch die Männer mit. Etwa 30 Leute sind beteiligt. An jeder Ecke gibt es etwas zu tun. Im Gegensatz zum Bemalen dauert der Aufbau nur wenige Tage. Am Wochenende muss alles fertig sein. Da findet hier ein Ostermarkt statt und der Brunnen wird feierlich eröffnet. Für die Bieberbacher ein großes Event. Barbara Pickelmann freut sich aber auch über Besuch aus aller Welt.

Drei Wochen haben Besuchende nun die Möglichkeit den Osterbrunnen in Bieberbach zu bewundern. Das Feedback der Menschen ist für die Mitglieder des Heimatvereins der größte Lohn. Nach getaner Arbeit belohnen sich die Fleißigen aber erstmal mit einer Brotzeit.

Bieberbach Franken Fernsehen Heimatverein Mittelfranken Osterbrunnen

Das könnte Dich auch interessieren

15.05.2026 03:25 Min Bilder, die vom Krieg erzählen: Till Mayers Ausstellung zum Ukraine-Krieg in Schwabach Mehr als vier Jahre ist der russische Überfall auf die Ukraine inzwischen her und der Krieg bestimmt den Alltag der Menschen dort. Bilder davon sehen wir fast täglich in den Nachrichten. Die Geschichten dahinter dokumentiert der fränkische Fotograf Till Mayer mit seiner Kamera. Und das schon seit 2017. Die Fotografien erzählen persönliche Schicksale, Angst, Hoffnung und Überlebenswillen. Jetzt sind seine Bilder in Schwabach zu sehen.  15.05.2026 00:40 Min Jetzt in Bayern melden: Igel potenziell gefährdet Wenn die Dämmerung einsetzt, werden sie aktiv: Igel gehören zu den heimlichen Bewohnern unserer Gärten. Doch inzwischen gilt der Braunbrustigel als potenziell gefährdet. Deswegen ruft der Landesverbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern noch bis zum 25. Mai dazu auf, Igel in Bayern zu melden, um mehr über Verbreitung und Lebensweise der Tiere zu erfahren 15.05.2026 01:52 Min Fränkisches Wörterbuch: "mäschla" Was bedeutet „mäschla“? Sprachexpertin Almut König erklärts in unserem Fränkischen Wörterbuch. 15.05.2026 03:44 Min Tiervermittlung: Für alle Felle vom 15.05.2026 Die Tiervermittlung „Für alle Felle“ direkt aus dem Tierheim Nürnberg.