Zahlreiche Geschwindigkeitsüberschreitungen wurden von der Polizei festgestellt – und das trotz Ankündigung. Das ist die Bilanz der mittelfränkischen Polizei zum europaweiten 24-Stunden-Blitzermarathon. Am Mittwoch beteiligten sich die Dienststellen bereits zum 13. Mal. Startschuss war um 06:00 Uhr. Es wurden zahlreiche Geschwindigkeitskontrollen an 130 Messstellen im gesamten Regierungsbezirk durchgeführt. Rund 43.000 Fahrzeuge wurden kontrolliert, davon überschritten mehr als 1.000 Personen die jeweils gültige Geschwindigkeitsbegrenzung. Den Höchstwert erreichte ein Fahrer auf der B8 bei Langenzenn. Statt der erlaubten 80 km/h fuhr er 143 km/h. Nach Abzug der Messtoleranz wird diese Geschwindigkeitsüberschreitung in der Regel mit einem Bußgeld von 480 Euro, einem Fahrverbot von einem Monat und zwei Punkten in Flensburg geahndet.