Fr., 15.05.2026 , 17:19 Uhr

Bilder, die vom Krieg erzählen: Till Mayers Ausstellung zum Ukraine-Krieg in Schwabach

Mehr als vier Jahre ist der russische Überfall auf die Ukraine inzwischen her und der Krieg bestimmt den Alltag der Menschen dort. Bilder davon sehen wir fast täglich in den Nachrichten. Die Geschichten dahinter dokumentiert der fränkische Fotograf Till Mayer mit seiner Kamera. Und das schon seit 2017. Die Fotografien erzählen persönliche Schicksale, Angst, Hoffnung und Überlebenswillen. Jetzt sind seine Bilder in Schwabach zu sehen. 

Ein Moment mitten im Krieg – festgehalten von Fotograf Till Mayer. Es sind Geschichten wie diese, die er seit vielen Jahren dokumentiert. Immer wieder reist der Fotograf in die Ukraine, verbringt dort fast die hälfte des Jahres – auch direkt an der Front.  

Die Wanderausstellung verändert sich ständig – neue Aufnahmen kommen dazu, andere werden ausgetauscht. 40 Bilder sind aktuell in Schwabach zu sehen. Organisiert wurde die Ausstellung unter anderem von Olena Zagrafova-Kraus. Die gebürtige Ukrainerin lebt seit mehreren Jahren in Schwabach.  

Zu sehen sind die Fotografien im Haus der Begegnungen. Unterstützt wird die Ausstellung auch vom örtlichen Fotoclub zum Beispiel beim Aufbau und Hängen der Bilder. Auch für sie war klar: Der Krieg darf nicht in Vergessenheit geraten.  

Viele der Bilder zeigen Leid, Zerstörung und Angst. Doch Till Mayer erlebt in der Ukraine auch Hoffnung und besondere Momente.  

Am Samstag startet die Ausstellung in Schwabach offiziell mit einem Vortrag. Sie läuft dann bis zum 4. Juni. Der Eintritt ist frei. Am Sonntag reist der Fotograf dann wieder zurück in die Ukraine, um die Geschichten der Menschen weiter zu erzählen.

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