Di., 10.03.2026 , 17:05 Uhr

Bis zur Badesaison: DLRG warnt vor leisem Tod

Sommer bedeutet für viele nicht nur im Fränkischen Seenland: Ab ins Wasser. Für die Mitglieder der Deutschen-Lebensrettungs-Gesellschaft beginnt jetzt die heiße Phase des Jahres. Denn: Ab Juli steigen typischerweise mit dem Beginn der Badesaison auch die Zahlen der Ertrinkenden in Bayern.  

Während in ganz Deutschland die Opferzahlen mit etwa 400 zurück gehen, nehmen sie in Bayern aktuell zu – 14 Todesopfer mehr als 2024. Risikogruppen sind neben Kindern und Seniorinnen und Senioren vor allem Männer zwischen 20 und 30. 

Die tatsächliche Zahl an Toten liegt deutlich höher. Menschen, die an den Folgen eines Badeunfalls sterben, erfasst die Statistik nicht. Laut DLRG seien quasi alle Tode durch Ertrinken vermeidbar.   

Problematisch sehen die Lebensretter auch die Entwicklung in der Schwimmerziehung. Denn: Nur die Hälfte aller Grundschülerinnen und -schüler können richtig schwimmen. Hier sieht die DLRG vor allem Eltern und Politik in der Verantwortung.

Dass es immer weniger Schwimmkurse und geöffnete Hallenbäder in Bayern gibt – auch das kritisiert die DLRG. So könnten die Lebensretter auch sich selbst schlechter auf den Sommer vorbereiten. Damit sie in der heißen Phase des Sommers retten können.  

Badesaison Deutschen-Lebensrettungs-Gesellschaft DRLG Franken Franken Fernsehen Fränkisches Seenland leiser Tod Mittelfranken

Das könnte Dich auch interessieren

20.10.2026 00:53 Min Positive Bilanz: Erste Ergebnisse beim Pilotprojekt Badebucht Altmühlsee Im Seezentrum Schlungenhof am Altmühlsee wurde Ende April eine Badebucht fertiggestellt. Damit sollte auch bei Blaualgenblüten eine Bademöglichkeit angeboten werden. Dafür wurden zwei Tauchwände installiert, die mit Stahlseilen an Fundamenten befestigt wurden. Das erste Fazit des Pilotprojekts: Trotz des extremen Hitzesommers gab es positive Ergebnisse. Im Vergleich zu anderen Badestellen am Altmühlsee, konnte an insgesamt 19 Tagen 07.09.2026 02:51 Min Trotz Niedrigwasser, Blaualgen und Hitzewellen: Tourismusverband Fränkisches Seenland zieht positive Bilanz zum Sommerende Sonne satt, Temperaturen über 30 Grad – eigentlich beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Sommer im Fränkischen Seenland. Doch die Hitze hat auch ihre Schattenseiten gezeigt: Blaualgen, Niedrigwasser und teilweise zu wenig Schatten haben den Badespaß getrübt. Wir ziehen Bilanz.  2000 Hektar Wasserfläche, 7 verschiedene Seen – das fränkische Seenland ist eines der beliebtesten Urlaubsziele in 02.09.2026 00:45 Min Blaualgen, wenig Wasser und breite Strände: Fränkisches Seenland mit Bilanz zum Hitzesommer Das Fränkische Seenland steuert dieses Jahr auf einen Besucherrekord zu. So waren beispielsweise die Campingplätze am Brombachsee von Juni bis August gut besucht, zum Teil sogar ausgebucht. Die hohen Spritpreise und das sonnige Wetter haben viele Menschen dazu bewogen Urlaub in der Region zu machen. Die Hitze hat aber auch für niedrige Pegel und eine 20.08.2026 00:45 Min Blaualgen im Fränkischen Seenland: Badeverbot am Altmühlsee und am Kleinen Brombachsee Das Fränkische Seenland hat weiterhin mit Blaualgen zu kämpfen. Die Situation hat sich so weit zugespitzt, dass das Gesundheitsamt des Landratsamtes Weißenburg-Gunzenhausen jetzt ein Badeverbot für den kompletten Altmühlsee und den kleinen Brombachsee verhängt hat. Gesundheitliche Beeinträchtigungen seien nicht auszuschließen, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung. Badende sind dazu aufgerufen, Warnschilder im Uferbereich zu beachten und sich online auf der