In Bayern sind 2025 rund 100 Tonnen Bomben, Granaten und Munition aus dem Zweiten Weltkrieg beseitigt worden.
Das teilte Innenminister Joachim Herrmann mit. Damit wurden 13 Tonnen mehr Kampfmittel beseitigt als im Vorjahr. Die Experten machten außerdem 28 Blindgänger alliierter Spreng- und Splitterbomben unschädlich. Fast täglich werden in Bayern noch Weltkriegsmunition und andere Kampfmittel gefunden. Die Funde kommen unter anderem bei Bauarbeiten oder Freizeitaktivitäten ans Tageslicht. Besonders in früher stark bombardierten Gebieten rechnen die Behörden weiter mit Blindgängern. Durch die anhaltende Wasserknappheit steige zudem die Gefahr, dass Kampfmittel aus Gewässern auftauchen.