Mo., 02.02.2026 , 16:24 Uhr

Bundesweiter Streik: Öffentlicher Nahverkehr steht beinahe still

Wer heute auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, hat es schwer.  

Seit 4:00 Uhr morgens liegt der öffentliche Nahverkehr beinahe still

In 15 Bundesländern fahren Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen nur stark eingeschränkt oder gar nicht. In Nürnberg zum Beispiel, fahren ausschließlich Busse auf Basis des Nightliner Netzes. Die Gewerkschaft Verdi hat zu einem Ganztägigen Warnstreik aufgerufen. 

Gefordert werden 668,75€ mehr pro Monat.

Außerdem kürzere Arbeitszeiten und elf Stunden Mindestruhezeit.

Laut Verdi steht die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs auf der Kippe. Nicht zuletzt auch wegen Nachwuchsproblemen, durch schlechte Arbeitsbedingungen. 

Des weiteren wird eine Angleichung verlangt. Arbeitsbedingungen und Bezahlung dürfen nach Ansicht der Demonstranten nicht hinter denen der Stadtwerke zurückbleiben. 

Ob wieder gestreikt wird, entscheidet sich nach der nächsten Verhandlungsrunde am 13. Februar

Insgesamt 100.000 Beschäftigte in ganz Deutschland haben heute ihre Arbeit niedergelegt. 150 Städtische Verkehrsbetrieben stehen still.

 

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