Bayerns Wälder sollen künftig zum Lebensraum für bedrohte Fledermausarten werden. Dafür ist jetzt ein bundesweites Großprojekt gestartet, an dem Naturschutz- und Forschungseinrichtungen gemeinsam arbeiten. Im Rahmen des Projekts werden über 60 Maßnahmen in Staats-, Kommunal- und Kirchenwäldern ebenso wie in Stiftungs- und Privatwald umgesetzt.
Im Fokus stehen vier seltene Waldfledermausarten – darunter die Bechsteinfledermaus, die auch in den Wäldern Mittelfrankens vorkommt. Geplant sind Schutzmaßnahmen für alte Bäume und Waldrefugien sowie neue Lebensraumkarten mit Blick auf den Klimawandel. Das Projekt läuft fünf Jahre und wird mit rund elf Millionen Euro vom Bund gefördert.