Hier oben hat man den besten Ausblick über Neuhaus an der Pegnitz. Auf der Burg Veldenstein. Das weiß wohl niemand so gut, wie Michael Suttner. Der 76-Jährige ist im Ortsteil Hammerschrott in Neuhaus an der Pegnitz aufgewachsen und so etwas wie die menschgewordene Orts-Chronik der Marktgemeinde. Der Anfang von Neuhaus liegt auf der Burg Veldenstein. Erstmals urkundlich erwähnt im Jahr 1269. Auch für Michael Suttner liegt dort so manche Erinnerung seiner Kindheit.
Die Burg hat eine bewegte Vergangenheit mit zahlreichen Besitzverhältnissen über die Jahrhunderte. Und sogar noch im 20. Jahrhundert, als Hermann Göring zur NS-Zeit die Burg immer wieder aufsuchte. Als Kind verbrachte er dort seine Sommerferien. Auch in der jüngeren Vergangenheit spielt die Burg Veldenstein eine relevante Rolle. Hier liegt der Gründungsort der sogenannten Frankenpfalz.
Am Fuße der Burg liegt die katholische Pfarrkirche Sankt Peter und Paul. Ein Rokoko-Bau mit barocker Innenraum Gestaltung. Zu der katholischen Kirche hat Michael Suttner ebenfalls eine persönliche Beziehung.
Trotz der nur rund 1.600 Einwohner in Neuhaus verfügt der Ort über zwei Kirchen. Auch die evangelische Gemeinde hat hier ein Gotteshaus, im Ort wegen seiner Form und Farbe als das „grüne Pegnitz-Krokodil“ bekannt. 2005 eingeweiht ist es der jüngste evangelische Kirchenneubau Mittelfrankens.
Ob Mittelalterliche Burgen, verwinkelte Gassen oder besondere Kirchenbauten. Neuhaus an der Pegnitz hat viel zu bieten. Nicht nur wenn Michael Suttner davon erzählt.