Die Sommerferien haben in vielen Bundesländern bereits begonnen – und auf den Campingplätzen herrscht Hochbetrieb. Was früher oft belächelt wurde, hat sich längst zum Urlaubstrend entwickelt. Allein im vergangenen Jahr wurden bundesweit rund 44,7 Millionen Campingübernachtungen gezählt – knapp ein Fünftel davon in Bayern. Besonders beliebt: das Fränkische Seenland. Am Brombachsee zeigt sich, warum Campingurlaub für viele weiterhin im Trend liegt.
Sandro und seine Familie verbringen seit mehr als zehn Jahren ihren Urlaub auf dem Campingplatz. In diesem Jahr geht es für sie nach Langlau am Brombachsee – und damit bewusst in die Nähe der eigenen Heimat.
Camping bedeutet für viele vor allem Freiheit: raus aus dem Alltag, viel Zeit in der Natur und weniger feste Abläufe als bei klassischen Urlaubsformen. Gerade Familien schätzen, dass Kinder draußen unterwegs sein können und schnell neue Kontakte finden.
Doch auch beim Camping sind die Preise gestiegen. Höhere Kosten für Stellplätze, Lebensmittel und Kraftstoff spüren die Urlauber. Viele versuchen deshalb, mit eigener Verpflegung oder längeren Aufenthalten die Ausgaben im Blick zu behalten.
Der Brombachsee bleibt in diesem Sommer bislang von Blaualgen verschont. Eine Herausforderung für die Campingplatzbetreiber sind dagegen zunehmende Wetterextreme. Nach heftigen Unwettern müssen vor allem Zeltcamper rechtzeitig informiert und geschützt werden.
Gerade das Zelten erlebt aktuell wieder mehr Nachfrage. Deshalb sind Sicherheitsmaßnahmen bei Unwetterwarnungen besonders wichtig.
Für Sandro und seine Familie steht trotz wechselhaftem Wetter eines im Mittelpunkt: gemeinsame Zeit, Natur und die Möglichkeit, einfach einmal abzuschalten.