Auch Camping wird immer teurer, bleibt in Bayern aber weiter im Trend. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, sind 2025 auf den Campingplätzen im Freistaat rund 8,6 Millionen Übernachtungen gezählt worden. Das sind über 71 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren. Besonders stark ist der Campingtourismus nach der Corona-Pandemie gewachsen. Vor allem Gäste aus Deutschland sorgen für den anhaltenden Boom. Mit der steigenden Nachfrage sind allerdings auch die Kosten gestiegen. Seit 2015 sind Wohnmobile und Campinganhänger um rund 45 Prozent teurer geworden, Campingausrüstung um mehr als 22 Prozent und Campingplatzgebühren bundesweit um gut 42 Prozent. Die stärksten Preissteigerungen gab es in den Jahren 2022 und 2023.