3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen. Das kommt am Wochenende wieder auf zahllose Sportler beim Challenge Roth zu. Für viele ist es DAS Highlight im Triathlon-Kalender. Erst zu Beginn der Woche hatte Topathletin Lucy Charles-Barclay ihre Zusage gegeben. Und auch vier Tage vor dem Rennen hat das Teilnehmerfeld prominenten Zuwachs bekommen. Magnus Dietlev, dreimaliger Sieger von 2022 bis 2024, komplettiert das Männerfeld. So schnell wie möglich ins Ziel kommen, wollen sie aber alle. Und dort wartet in diesem Jahr etwas Besonderes.
Vor dem Challenge Roth 2026 wurde ein neuer Zieleinlauf präsentiert. Zuvor stand im Rother Stadtpark 16 Jahre der alte Bogen. Der neue Zieleinlauf wird auch Bestandteil der Lichtershow am Sonntagabend sein. Für die Athletinnen und Athleten bedeutet das Ziel gleichzeitig auch ein besonderes Gefühl.
Das Starterfeld besteht sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern aus der Weltelite. Die letztjährige Drittplatzierte Alanis Siffert aus der Schweiz will sich von der Konkurrenz aber nicht aus der Ruhe bringen lassen.
Mit Daniela Bleymehl kehrt eine ehemalige Roth-Gewinnerin auf die Strecke zurück. Sie gewann 2018 knapp vor Lucy Charles-Barclay, die kurzfristig ebenfalls zugesagt hat. Seit 10 Monaten ist die dreifache Mutter nun aus der Babypause zurück. Und will es vor allem sich selbst beweisen.
Bei den Männern hat kurzfristig Magnus Dietlev zugesagt. Roth-Champion zwischen 2022 und 2024.
Auf den Renn-Sonntag blicken die deutschen Athleten dennoch mit Vorfreude. Und mit großem Selbstvertrauen.
Die Temperaturen werden nicht ganz so heiß sein. Das Rennen dürfte aber umso heißer werden. Und vielleicht darf der neue Zielbogen gleich eine neue Weltbestzeit anzeigen.