Arrivederci Lago di Aufseß, Servus Südstadt – Das könnte es bald auf dem ehemaligen Schocken-Carre heißen. Seit 2012 stand das Gebäude leer. Lange hat sich dort nichts getan. Durch das Wasser in der Baugrube hat der Platz eine zweifelhafte Berühmtheit erlangt. Jetzt investiert der Freistaat Bayern und die Bayernheim 140 Millionen Euro in das Projekt. Heute wurde auf einer Pressekonferenz das neue Konzept vorgestellt.
Freitag, der 13. – Das könnte für die Nürnberger Südstadt zum Glückstag werden. Denn nach langen Verhandlungen haben sich der Bauunternehmer Ten Brinke und die Bayernheim Mitte Februar auf ein neues Konzept für den Aufseßplatz geeinigt. Bayerns Bauminister Christian Bernreiter sieht darin ein Projekt für die Zukunft. 200 neue Wohnungen 127 davon als geförderter Wohnraum, eine Kindertagesstätte, ein Familienzentrum und Einzelhändler: So könnte das Gebäude in der Südstadt ab 2029 aussehen. Insgesamt will der Freistaat 140 Millionen Euro in das Projekt investieren. Auch der Konzern ist erleichtert, dass jetzt etwas passiert.
Seit 2012 stand das ehemalige Schocken-Kaufhaus leer. 2018 hatte das niederländische Unternehmen das Gelände gekauft. Immer wieder hatte sich der Bau durch die Pandemie, Klagen aber auch durch den Ukraine-Krieg verzögert. Durch das Wasser in der Baugrube war der Platz zum Internet-Phänomen geworden. 2023 haben die Verhandlungen mit der Stadt begonnen. Jetzt ist der Durchbruch gelungen. In den kommenden Jahren soll die Südstadt nun ihr Zentrum zurückerhalten, wie Ministerpräsident Markus Söder hofft. Nach den Sommerferien soll es dann mit dem Bauen losgehen. Schwierig wird das Projekt auch aufgrund der Innenstadt-Lage dennoch bleiben. Damit der 13.Februar wirklich zu einem Glückstag für die Südstadt werden kann.