Beim 1. FC Nürnberg ist die Saison aus sportlicher Sicht mehr oder minder gelaufen. Der Klassenerhalt ist gesichert. Daher laufen die Transferbemühungen auf Hochtouren. Während mit Fynn Otto der erste Neuzugang offiziell feststeht, verdichten sich die Zeichen bei Mittelfeldspieler Tom Baack auf Abschied. Während die Männer am Samstagabend gegen Schalke 04 also vor allem um Prestige spielen, geht es bei der Spielvereinigung ums nackte Überleben. Den Klassenerhalt soll vor allem Kapitän Branimir Hrgota sichern, dessen Abschied seit dieser Woche feststeht.
Branimir Hrgota wird Fürth nach der Saison verlassen. Das steht seit Dienstag offiziell fest. Eine Personalie mit Tragweite, führt der Offensivspieler das Kleeblatt doch seit 2020 als Kapitän aufs Feld. Fürths Rekordtorschütze in Liga eins und Liga zwei hat das Vertragsangebot ablehnt. Ein großer Verlust für das Team von Heiko Vogel.
Während Branimir Hrgotas Abgang noch Zukunftsmusik ist, geht es für die Spielvereinigung in den kommenden beiden Spielen gegen Berlin und Düsseldorf um den Klassenerhalt. Am Sonntag um 13:30 Uhr geht es für die Vogel-Elf gegen die seit vier Spielen sieglose Hertha.
Eine Woche später kommt es dann zum Abstiegsfinale gegen Fortuna Düsseldorf. Dann ein letztes Mal mit Branimir Hrgota im Ronhof.
Deutlich sorgloser bestreitet der 1. FC Nürnberg das Saisonfinale. Am Samstagabend um 20:30 Uhr gastiert der bereits feststehende Meister FC Schalke 04 im Max-Morlock-Stadion.
Unabhängig von den Gegnern – neben Schalke geht es noch gegen Hannover – setzt der Cheftrainer seiner Mannschaft ein klares Ziel: ein einstelliger Tabellenplatz.
Schon vor dem Anpfiff steht aber fest: Die Freundschaft in diesem Match wird überwiegen. Auch weil am Sonntagmorgen ein gemeinsamer Gottesdienst zum Thema Freundschaft in der Sebalduskirche stattfindet.