Das neue Jahr hat begonnen und mit dem neuen Jahr kommen auch wieder einige Änderungen auf uns zu. Beim Geld, beim Reisen und sogar beim Thema Bundeswehr tut sich etwas. Manche Dinge werden teurer, andere sollen entlasten.
Ab 1. Januar 2026 steigt der Mindestlohn von 12,82 € auf 13,90 €. Und wie jedes Jahr hat die Regierung schon die nächste Erhöhung geplant: 2027 soll er dann auf 14,60 € steigen. Insgesamt macht das ein Plus von fast 14 % bis 2027.
Für Minijobs heißt das: Man darf künftig bis zu 603 € im Monat verdienen.
Insgesamt betrifft die Erhöhung rund 6 Millionen Menschen in Deutschland.
Das Deutschlandticket wird teurer. Ab 2026 kostet es statt 58 € dann 63 € im Monat. Grund sind unter anderem weniger Geld vom Bund und höhere Energie- und Personalkosten. Studierende bekommen aber weiterhin einen Rabatt und zahlen 43 €, der Rest wird vom Staat übernommen. Ab 2027 sollen die Preise dann jedes Jahr an die Inflation angepasst werden, damit es nicht zu plötzlichen Preissprüngen kommt.
Zum 1. Januar startet in Deutschland die sogenannte Wehrerfassung. Alle, die ab 2008 geboren sind, bekommen einen Fragebogen zugeschickt. Darin sollen sie angeben, ob sie grundsätzlich bereit wären, eine 6-monatige Grundausbildung bei der Bundeswehr zu machen.
Für Männer ab 18 Jahren ist das Ausfüllen Pflicht, für Frauen freiwillig. Ziel ist es, einen Überblick über mögliche Personalreserven zu bekommen – insgesamt sollen so bis zu 460.000 Soldatinnen und Soldaten in Aktiv- und Reservekräften mobilisierbar sein.
Die Deutsche Bahn ändert seit dem 14. Dezember gilt der neue Fahrplan der DB. Rund 21 Städte haben jetzt eine ICE-Verbindung im Halbstundentakt – doppelt so viele wie bisher. Dafür fallen ein paar wenig genutzte Verbindungen weg.
Vor allem die Strecken nach Berlin werden häufiger bedient. Von München über Nürnberg nach Berlin soll etwa alle 4 Stunden ein Zug fahren. Außerdem werden Fahrten ins Ausland sowie Richtung Hamburg und NRW erleichtert.
Ab 2026 sollen Gastronomiebetriebe auf Speisen nur noch 7 % Umsatzsteuer statt wie bisher 19 % zahlen. Seit dem 1 Januar ist die Regelung in Kraft.
Getränke bleiben allerdings weiterhin bei 19 %.
Profitieren können nicht nur Restaurants, sondern auch:
Metzgereien, Bäckereien, Supermärkte, Kindergärten, Catering-Dienste, Schul- und Krankenhausküchen. Damit will der Staat die Gastronomie entlasten.
Und auch hier in der Region gibt es Preisanpassungen. Zum Beispiel steigen die Gebühren pro Ticketverkauf beim Nürnberg Bad. Die 2-Stunden-Karte für Erwachsene kostet künftig 5,60 € statt 5,40 €. Die Sauna wird ebenfalls teurer und liegt jetzt bei 22,10 €. Begründet wird das mit steigenden Instandhaltungskosten. Die Stadt Nürnberg unterstützt das Bad übrigens kräftig – 8,56 € pro Ticket werden schon jetzt bezuschusst, damit es für alle bezahlbar bleibt.
In Erlangen wird die Müllentsorgung Anfang 2026 im Schnitt um 2,8 % teurer. Der Grund sind – wie fast überall – höhere Sach- und Personalkosten.
Die neue Gebührenregelung soll bis Ende 2027 gelten.