Spätestens nach Hitzeperioden und Starkregenereignissen rüsten sich viele Städte für die klimatischen Extreme. So auch die Stadt Fürth. Der Königsplatz wurde neu gestaltet – und dabei gleich an den Klimawandel angepasst. Doch nicht allen geht das Konzept weit genug.
Ein nagelneuer Platz für Fürths Mitte – der Königsplatz. Grünflächen und mehr Bäume sollen den Bereich aufwerten. Damit wurde der Grünanteil mehr als verfünffacht. Doch es gibt Kritik. Der BUND-Naturschutz sieht verpasste Chancen.
Die Stadt Fürth sieht das ganz anders. Aus ihrer Sicht wurden alle möglichen Flächen für Grünes ausgereizt. Oberbürgermeister Thomas Jung hat hingegen selbst Kritik am BUND-Naturschutz.
Aber auch, was versiegelt aussieht, ist es nicht unbedingt. Denn das Pflaster ist wasserdurchlässig, wie Fürths Baureferentin Christine Lippert weiß.
Doch auch das reicht dem Bund-Naturschutz nicht.
Noch sehen die Grünflächen am Königsplatz etwas kahl aus. Das soll aber nicht so bleiben: Hier kommen im Herbst noch weitere Bäume hinzu. Und spätestens im nächsten Frühjahr soll es hier laut Stadt deutlich mehr grünen und blühen. Oberbürgermeister Jung ist aber schon jetzt zufrieden mit dem Platz.
Gekostet hat das Projekt rund 900 Tausend Euro. Rund zwei Drittel kamen dabei aber aus Fördermitteln.