Mo., 13.10.2025 , 16:50 Uhr

DFB-Inklusionstage in Nürnberg: Schritt zum verbindenden Miteinander

Trotz Länderspiel-Pause rollte in Nürnberg am Wochenende der Ball. Auf dem Nürnberger Hauptmarkt veranstaltete die Sepp-Herberger-Stiftung des DFB die Fußball-Inklusionstage. Borussia Dortmund krönte sich am Samstag zum Deutschen Meister in der Blindenfußball-Bundesliga. Und am Sonntag wurde E-Rolli- und Amputierten-Fußball gespielt.

1. FC Nürnberg gewinnt Ü16-Inklusionsturnier

Viel zu feiern hatte der 1. FC Nürnberg in dieser Saison bislang nicht. Anders auf den Fußball-Inklusionstagen, die der DFB am Wochenende vor der Frauenkirche veranstaltete. Der Club holte sich beim Ü16-Inklusionsturnier den Sieg. Nicht nur deshalb war das Event für Kleinwuchs-Nationalspieler Marib Aldoais ein voller Erfolg. 

Beim Inklusionsfußball stehen Menschen mit und ohne Beeinträchtigung auf dem Feld. Dabei gilt: Die Behinderten-Sportler müssen bei der jeweiligen Mannschaft immer in der Überzahl sein.

Auch Amputierten- und E-Rolli-Fußballer kicken auf dem Hauptmarkt  

Neben dem Inklusionsturnier präsentieren sich auf dem Hauptmarkt unter anderem auch die Sportarten Amputierten- und E-Rolli-Fußball. Alle Disziplinen eint: der Bedarf finanzieller Unterstützung und öffentlicher Aufmerksamkeit. Gerade die E-Rolli-Fußballer und -Fußballerinnen wie Felicitas Fischer von den München Sharks müssen für ihren Sport weite Reisen und teure Ausstattung stemmen. Im Vergleich zum Zwei-Bein-Fußball mag sie am E-Rolli-Fußball, dass an den Spieltags-Turnieren eine sehr familiäre Stimmung herrscht.  

Die Fußball-Inklusionstage sollen Aufmerksamkeit auf die verschiedenen Fußball-Disziplinen werfen. Marib Aldoais ist für einen inklusiven Sport ein gutes Vorbild. Er spielt nicht nur für den 1. FC Nürnberg, sondern auch im regulären Betrieb in der A-Klasse. Sein Heimatverein: die DJK Erlangen.  

Egal welcher Fußball: Für alle steht der Sport für ein verbindendes Miteinander. Und dafür waren die Fußball-Inklusionstage ein Schritt in die richtige Richtung. 

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