Do., 05.02.2026 , 11:29 Uhr

Diagnose Krebs: Warum die Heilungschancen steigen

Etwa alle sechs bis sieben Minuten erhält in Bayern ein Mensch die Diagnose Krebs. Eine Nachricht, die das Leben der Betroffenen schlagartig verändert. Dabei zählen bei Frauen Brustkrebs und bei Männern Prostatakrebs zu den häufigsten Erkrankungen. Um die Bedeutung von Aufklärung und Früherkennung stärker in den Fokus zu rücken, findet jedes Jahr am 4. Februar der Weltkrebstag statt. 

Zweithäufigste Todesursache in Deutschland

Krebs ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Jährlich sterben rund 230.000 Menschen an der Krankheit. Behandelt werden viele Betroffene unter anderem auch am Nordklinikum Nürnberg. Dort blickt die leitende Oberärztin für Innere Medizin, Frau Dr. Schäfer-Eckart, trotz der hohen Zahlen positiv auf die Entwicklung. 

Forschung und Früherkennung

Die Heilungschancen hängen stark von der Krebsart und dem Zeitpunkt der Diagnose ab. Insgesamt sinkt jedoch das Risiko, an Krebs zu sterben – unter anderem dank besserer Aufklärung und moderner Vorsorgeuntersuchungen. 

Die häufigste Krebserkrankung in der Bevölkerung ist Lungenkrebs. Die Behandlung, etwa durch eine Chemotherapie, kann dabei Kosten von durchschnittlich 20.000 Euro verursachen. Finanziert von der Krankenkasse. Gleichzeitig hat die Krebsforschung in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht. 

Im Laufe ihres Lebens teilt sich eine Zelle bis zu 60-mal. Somit erneuert sich der Körper alle 7-10 Jahre. Doch solange noch keine endgültige Heilung in Sicht ist wird Dr. Schäfer Eckart und ihr Team weiterhin an möglichen Lösungen Forschen.  

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