Die Maria Kilian Kirche in Mühlhausen. Seit acht Jahren ist Katrhin Seeliger hier nun Pfarrerin. Nach ihrer Zeit im Main-Spessart Gebiet, ist sie der Liebe wegen zurück in ihre Heimatregion Erlangen gekommen. Bereut hat sie die Entscheidung nie, sie fühl sich einfach wohl im Ort. Die Kirchengemeinde achtet sie sehr.
Und offen für neues muss die Kirchengemeinde sein. Neben einem Kirchenkino gab es auch schon Weihnachtspartys für Konfirmanten oder Kirchenübernachtungen mit Kindern. Aber nicht nur die Kirchengemeinde ist für den Ort relevant, sondern auch das Gotteshaus an sich.
Im Zuge der Bistumsgründung von Bamberg wurde die Maria Kilian Kirche 1008 erstmals urkundlich erwähnt. Die Vermutung liegt aber nahe, dass sie eine der 14 Slawenkirchen war, welche um 800 herum erbaut wurden. Seitdem hat sich in der Kirche vieles verändert.
Die kleine Maria Kilian Kirche hat aber auch einige Besonderheiten zu bieten. Beispielsweise das aus dem Jahr 1718 stammende Gemälde „Der Augustana-Leuchter“. Das Gemälde zeigt die 21 Artikel der lutherischen Bekenntnisschrift. Im Turm gibt es eine weitere Besonderheit.
Ob sie eine konstante in der sich wandelnden Kirchengemeinde bleibt wird sich zeigen. Eins ist sicher, die Maria Kilian Kirche bleibt ein Ort der Begegnung und ein Wahrzeichen des kleinen Örtchens Mühlhausen.