Laut Statista hatten im Jahr 2024 rund 20,8 Millionen Menschen in Deutschland einen Motorradführerschein. Für all diese kann es jetzt wieder auf die Straße gehen. Die Motorrad-Saison startet. Und Bayern ist das Bundesland mit den meisten Motorrädern. Das heißt aber auch Unfallpotential. Der ADAC bietet deswegen ein Fahrsicherheitstraining für Mototrradfahrer an.
Freiheit, Leidenschaft und Gas geben. Aber auch viel Risiko. Was also sollte man wissen, um sicher Motorradfahren zu können? Ein Fahrsicherheitstraining soll schützen.
Wer jetzt in die Motorradsaison starten möchte, sollte sein Fahrzeug vorher gut checken. Dazu gehört auch, das Fahrzeug einmal gründlich zu reinigen, Reifen und Bremsscheiben zu prüfen. Und eine kurze Probefahrt vor der ersten Ausfahrt zu machen. Auch das Gehört zum Sicherheitstraining, bevor es auf die Übungstrecke geht.
Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer sind häufiger in schwere Unfälle verwickelt als andere Verkehrsteilnehmer. 2024 kamen bei Unfällen fast 100 Menschen ums Leben. Trotzdem nehmen nur 10-20-% überhaupt an einem Fahrsicherheitstraining Teil.
Bis zu acht Stunden geht ein Sicherheitstraining auf dem Motorrad. Der Fokus liegt hier auf der Praxis.
Während der Anhalteweg bei 50 km/h rund 26 m lang ist, ist er bei 70km/h schon etwa 43m . Der Bremsweg verlängert sich also um mehr als 60%.
Trotzdem ist langsam fahren eines der schwierigeren Dinge beim Motorradfahren.
Beim Slalom liegt der Fokus auf dem Lenken – und das ohne Einsatz des ganzen Körpers.
Auch ein wichtiges Learning: Das Motorrad fällt immer in die Richtung, in welche der Lenker zeigt. Damit sind die Teilnehmer jetzt gut vorbereitet. Und bereit für die Feiertage im Motorradkalender, wie 1. Mai und Christi Himmelfahrt.