Mi., 08.04.2026 , 17:25 Uhr

Die Saison startet: Fahrsicherheitstraining für Motorradfahrer

Laut Statista hatten im Jahr 2024 rund 20,8 Millionen Menschen in Deutschland einen Motorradführerschein. Für all diese kann es jetzt wieder auf die Straße gehen. Die Motorrad-Saison startet. Und Bayern ist das Bundesland mit den meisten Motorrädern. Das heißt aber auch Unfallpotential. Der ADAC bietet deswegen ein Fahrsicherheitstraining für Mototrradfahrer an.  

Freiheit, Leidenschaft und Gas geben. Aber auch viel Risiko. Was also sollte man wissen, um sicher Motorradfahren zu können? Ein Fahrsicherheitstraining soll schützen.  

Wer jetzt in die Motorradsaison starten möchte, sollte sein Fahrzeug vorher gut checken. Dazu gehört auch, das Fahrzeug einmal gründlich zu reinigen, Reifen und Bremsscheiben zu prüfen. Und eine kurze Probefahrt vor der ersten Ausfahrt zu machen. Auch das Gehört zum Sicherheitstraining, bevor es auf die Übungstrecke geht. 

Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer sind häufiger in schwere Unfälle verwickelt als andere Verkehrsteilnehmer. 2024 kamen bei Unfällen fast 100 Menschen ums Leben. Trotzdem nehmen nur 10-20-% überhaupt an einem Fahrsicherheitstraining Teil. 

Bis zu acht Stunden geht ein Sicherheitstraining auf dem Motorrad. Der Fokus liegt hier auf der Praxis. 

Während der Anhalteweg bei 50 km/h rund 26 m lang ist, ist er bei 70km/h schon etwa 43m . Der Bremsweg verlängert sich also um mehr als 60%. 
Trotzdem ist langsam fahren eines der schwierigeren Dinge beim Motorradfahren.  

Beim Slalom liegt der Fokus auf dem Lenken – und das ohne Einsatz des ganzen Körpers. 

Auch ein wichtiges Learning: Das Motorrad fällt immer in die Richtung, in welche der Lenker zeigt. Damit sind die Teilnehmer jetzt gut vorbereitet. Und bereit für die Feiertage im Motorradkalender, wie 1. Mai und Christi Himmelfahrt. 

Franken Fernsehen Motorrad Sicherheit Training

Das könnte Dich auch interessieren

27.03.2026 00:38 Min Nürnberger Hauptbahnhof im Fokus: Messerverbot und strengere Kontrollen am Wochenende Die Bundespolizei will am Wochenende an insgesamt sechs Bahnhöfen in Bayern verstärkt gegen Gewalt vorgehen. Mit dabei ist auch der Hauptbahnhof in Nürnberg. Von Freitag um 15 Uhr bis Sonntag um 3 Uhr morgens gilt ein Mitführverbot für gefährliche Werkzeuge, Schusswaffen, Schreckschusswaffen, Hieb-, Stoß- und Stichwaffen sowie für Messer aller Art. Wer gegen das Verbot verstößt, muss mit einem Verfahren 16.03.2026 00:30 Min Kriminalität sinkt in Bayern weiter: Aufklärung steigt Laut der Kriminalstatistik 2025 ist die Zahl der Straftaten in Bayern erneut gesunken – auf rund 4.094 Delikte pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner, fast fünf Prozent weniger als 2024. Leicht angestiegen sind hingegen die Fälle beim Wohnungseinbruch. Die Aufklärungsquote stieg auf 66 Prozent. Innenminister Joachim Herrmann spricht von der besten Sicherheitslage seit 1978.  13.03.2026 02:50 Min Schutz der Außengrenzen: Einführung des neuen Entry / Exit Systems Wer am Flughafen eine Reise innerhalb des Schengenraums unternimmt, braucht keine Passkontrolle. Anders ist das, wenn man beispielsweise aus der Türkei oder den USA einreist. Bisher wurden dann die Pässe gestempelt. Weil das aber zu Fehlern führen kann, soll ein digitales System schnellere und genauere Kontrollen ermöglichen. Die Passkontrolle an allen Grenzen im Schengenraum wird moderner. Wer ohne 13.02.2026 02:57 Min Mehr Präsenz, Mehr Videoüberwachung: So wollen die Behörden den Nürnberger Bahnhof sicherer machen Laut Sicherheitsstatistik der Polizei ist Nürnberg die zweitsicherste Großstadt über 200.000 Menschen in Deutschland: 2024 gab es knapp 7.000 Delikte. Etwa zwei Drittel werden aufgeklärt. Andererseits hat Nürnberg laut Statistik mit 2.500 Straftaten einer der unsichersten Bahnhöfe in der Republik. Wie passt das zusammen? Und vor allem was können die Behörden dagegen tun? Das Bayerische