Die Spargel-Saison startet langsam – für viele Landwirte heißt das: Hochbetrieb auf dem Feld. Doch hinter den ersten Erträgen stecken oft viele Herausforderungen, die den Bauern zu schaffen machen. Auch bei Familie Tiefel aus dem Fürther Ortsteil Ritzmannshof. Seit über 150 Jahren betreiben sie als Familie Landwirtschaft. Doch ganz ohne Hilfe geht es nicht. Vater Siegfried und Sohn Johannes haben bereits die ersten Erträge von ihren Feldern.
Bei kühlen Temperaturen kommen zum Beispiel spezielle Folien zum Einsatz. Sie wirken wie ein Gewächshaus und liefern optimale Bedingungen zum wachsen. Ohne Folien wäre eine Spargelernte aktuell nicht möglich. Und auch bei der Ernte ist Präzision gefragt.
Betriebe wie die Tiefels stehen auch dieses Jahr wieder vor großen Herausforderungen. Die Freude auf die Spargelsaison ist zwar groß – dennoch müssen Verbraucher etwas tiefer in die Tasche greifen. Rund einen Euro mehr pro Kilo kostet der Spargel bei den Tiefels im Vergleich zum Vorjahr.
Trotz der Herausforderungen sind die Tiefels guter Dinge und freuen sich auf eine erfolgreiche Spargelsaison.
Für Genießer heißt das: Am besten frisch kaufen und schnell verarbeiten. Denn nur so bleibt der Geschmack des Spargels erhalten.