Mo., 24.08.2026 , 16:29 Uhr

Druck auf Bundesregierung: Bahngewerkschaft EVG fordert mehr Schutz und droht mit Streiks

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG erhöht den Druck auf die Bundesregierung und fordert mehr Schutz für Beschäftigte im Bahnverkehr. Sechs Monate nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter kritisiert die Gewerkschaft, dass bislang zu wenig passiert sei. Die EVG verlangt, dass ein angekündigter Gesetzentwurf für härtere Strafen bei Angriffen auf Bahnbeschäftigte noch in diesem Jahr in den Bundestag eingebracht wird. Andernfalls wollen EVG-Betriebsräte ab Januar 2027 ihre Zustimmung zu den Dienstplänen verweigern. Das könnte erhebliche Auswirkungen auf den Bahnverkehr haben. Nach Angaben der Gewerkschaft werden im Schnitt täglich acht Beschäftigte im Dienst angegriffen.

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