Di., 25.08.2026 , 17:40 Uhr

Dürre setzt Obstbauern zu: Wie Landwirt in Gustenfelden mit Hitze und Trockenheit umgeht

Nur wenige Kilometer von Schwabach entfernt liegt Gustenfelden – bekannt für seine Landwirtschaft und den Obstbau. Auf den 25 Hektar großen Feldern von Manfred Winkler wachsen Äpfel und Birnen, die jetzt nach und nach reif werden. Doch in diesem Jahr war das Wachsen und Reifen für die Bäume keine Selbstverständlichkeit – denn Hitze und Trockenheit haben ihnen einiges abverlangt. 

Aber nicht nur die Birnenbäume verlieren ihre Blätter, auch die Äpfel bekommen durch die anhaltende Hitze Sonnenbrand 

Speichersee gegen massive Trockenheit 

Ausreichend Wasser benötigen die Bäume vor allem in trockenen Zeiten, daher hat Manfred Winkler vorgesorgt. In den kalten Monaten wird Wasser aus der Schwabach in seinen eigenen Speichersee gepumpt – immer dann, wenn der Pegel des Flusses hoch genug ist. Dort wird es gespeichert und gelangt in Trockenperioden über Bewässerungsanlagen später wieder auf die Plantagen. 

Ein erheblicher Aufwand, der sich in diesem Sommer bezahlt macht. Denn trotz der Herausforderungen sieht Winkler im Klimawandel nicht nur Nachteile – sondern auch Chancen. 

Bis zu 30 % weniger Ertrag  

Wegen der Trockenheit kann Manfred Winkler in dieser Saison mit einem Ertrag von 70 – 80% rechnen. Trotz der geringeren Ernte arbeiten er und seine Angestellten das ganze Jahr auf die Ernte hin – die steht in zwei Wochen an. Dann kann Winkler seine Äpfel und Birnen zum marktüblichen Preis verkaufen. Trotz Hitze und Trockenheit fällt die Bilanz für Manfred Winkler am Ende also durchaus positiv aus. In Gustenfelden zeigt sich: Auch wenn sich die Bedingungen verändern – mit den richtigen Maßnahmen kann der Obstbau darauf reagieren. 

 

 

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