Am Sonntag öffnen wieder zahlreiche Bauwerke und Denkmäler deutschlandweit ihre Tore. Auch in Mittelfranken sind einige Vereine und Organisationen beim Tag des offenen Denkmals dabei. So auch die Burschenschaft Germania aus Erlangen. Wer möchte, kann einen Blick in den Stammsitz in der Erlanger Universitätsstraße werfen.
Die Fassade kennen wohl viele, das Innere eher nicht. Nun öffnet die Burschenschaft Germania in Erlangen ihre Türen. Am Tag des offenen Denkmals können Interessierte mehr über die Historie des Hauses erfahren. Und die ist lang, wie der Vorsitzende der Burschenschaft Bertram Koch weiß.
Vielleicht verlieren die Besucherinnen und Besucher aber auch einige Vorurteile gegenüber Burschenschaften. Denn davon gibt es viele.
Beispielsweise dürfen jedoch Extremisten keine Mitglieder werden. Im imposantesten Raum des Hauses steht Koch bereits: dem großen Saal. Passend dazu die große Flagge der Burschenschaft an der Wand.
Direkt neben dem großen liegt der kleine Saal. Hier steht alles bereit für das sogenannte Pauken. So nennt man das Üben für das Fechten. Dies gehört zur Tradition der Germania.
Ebenso traditionell ist die große Kneipe im Erdgeschoss eingerichtet. An den Wänden hängen nämlich die Bilder aller Bundesbrüder seit 1849.
Unter Kneipen verstehen die Burschenschaftler gesellige Abende mit Gesprächen und Liedern. Noch mehr interessante Räume gibt es am Sonntag, dem 13. September 2026 von 10 bis 18 Uhr bei Führungen zu sehen.