Di., 18.11.2025 , 17:25 Uhr

Ein Ort für Bildung und Begegnung: Der evangelische Campus in Nürnberg

Ein Ort für Bildung und Begegnung: Das soll der neue Evangelische Campus in Nürnberg werden. 2017 hat die Evangelische Landeskirche die ehemalige Oberpostdirektion gekauft. Ab September 2026 soll hier Unterricht stattfinden. Teil des Campus: die neun Berufsschulen der Rummelsberger Diakonie. Eine Delegation hat sich jetzt über den Stand der Bauarbeiten informiert. Wir waren für Sie vor Ort.  

Ein neuer Bildungsort in Nürnberg

Für Mia Strauß-Hojdak geht es heute hoch hinaus. Über den Dächern der Nürnberger Altstadt darf sich die 19-Jährige anschauen, wo sie ab September 2026 Unterricht hat. Dann soll die Schwabacherin hier zur Erzieherin ausgebildet werden. Angesichts der Baustelle fällt die Vorstellung dafür noch schwer. Bis Mia Strauß-Hojdak und etwa 600 weitere Schülerinnen und Schüler am neuen Evangelischen Campus ihrer Ausbildung nachgehen können – da passiert auf der Baustelle noch Einiges. Auf etwa 30.000 Quadratmeter soll das Gelände erweitert werden.  Neben den Berufsschulen der Rummelsberger Diakonie zieht auch die evangelische Hochschule an den Rathenauplatz.  

Zum neuen Schuljahr soll der Unterricht starten

Der Campus kostet insgesamt etwa 150 Millionen Euro. Die Berufsschulen kosten zwischen 10 – 15 Millionen Euro. Den Preis teilen sich die Diakonie und der Freistaat Bayern – halb und halb, erklärt Karl Schulz. So soll in der Nürnberger Altstadt ein Ort für Schul- und Hochschulbildung entstehen. Zum kommenden Schuljahr will auch Mia Strauss-Hojdak ihre Ausbildung an dem neuen Campus fortführen. Sie ist dann im zweiten Lehrjahr. Ihre Vorfreude ist groß. Nach einem Praktikum in der Kita ihrer Mutter ist sie begeistert von ihrer Ausbildung. In Zukunft kann sie ihre Leidenschaft über den Dächern von Nürnberg fortsetzen.  

 

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