Di., 08.04.2025 , 17:20 Uhr

Eine Tribüne für die Allgemeinheit: Jetzt stehen die ersten Pläne für die Gegengerade im Sportpark Ronhof fest

Die Stadt Nürnberg hat ihr Stadionprojekt bereits 2024 vorgestellt. Das Max-Morlock-Stadion Heimspielstätte des 1. FC Nürnberg soll voll umgebaut werden. Und jetzt zieht auch die Spielvereinigung Greuther Fürth nach. Der lange geplant Umbau der Gegengerade soll jetzt in Angriff genommen werden. Der Fürther Ronhof soll fit die Zukunft gemacht werden und das traditionsreiche Gelände erhalten bleiben. 

Am 11. September 1910 wurde auf dem Gebiet der damals noch eigenständigen Gemeinde Ronhof der “Sportplatz am Ronhofer Weg gegenüber dem Zentralfriedhof” eingeweiht. Eine kleine Holztribüne sowie Stehwälle boten Platz für etwa 8.000 Personen. Jetzt soll die Gegengerade des Ronhofs, die nach dem Zweitliga-Aufstieg 1997 entstand, neu gebaut werden. Und auch für die Allgemeinheit einen Nutzen haben. 

Bilder, wie das Ganze mal aussehen könnte wurden bei der Bekanntgabe noch nicht gezeigt, denn im Ausschreibungsprozess können die teilnehmenden Baufirmen ihre jeweiligen Ansätze einbringen. Geplant ist aber eine Tribüne, die genauso hoch wie die Haupttribüne sein soll. Auch der Charakter mit vier einzeln stehenden Tribünen soll erhalten bleiben. Die Zuschauerzahl wird auf 17.500 erhöht. Und auch die Flutlichtmasten bleiben. 

Sowohl bei der Planung als auch bei der Umsetzung des Bauvorhabens verzichtet der Verein komplett auf öffentliche Gelder. Die Stadt Fürth wird lediglich das Innovationszentrum mit einem niedrigen sechsstelligen Betrag unterstützen.  

Was sicher ist die Kosten werden höher ausfallen als beim Bau der Haupttribüne, die 2017 für rund 17 Millionen Euro errichtet wurde. Mit in die Planungen einbezogen werden auch die Fans und Anwohner. 

Bis alles fertig gestellt ist dauert es aber noch. 2028 zum 125-jährigen Vereinsjubiläum ist das Ziel. Ab der Saison 2026/2027 spielen die Fürther also auf einer Baustelle. 

Mit der neuen Gegengerade will die Spielvereinigung Greuther Fürth also einen weiteren Schritt in der Entwicklung gehen. Der Charakter des Ronhofs, so wie er 1910 erbaut wurde, wird aber erhalten bleiben.  

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