Do., 27.11.2025 , 15:04 Uhr

Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr: Tarifverhandlungen könnten Warnstreiks verursachen

Das neue Jahr beginnt im ÖPNV mit Tarifverhandlungen. Die Gewerkschaft Verdi hat mitgeteilt, dass fast 150 kommunale Verkehrsunternehmen betroffen seien. Was die Arbeitnehmer konkret fordern, wird heute von Vertreterinnen und Vertretern der Gewerkschaft an die Arbeitgeberseite übergeben. Üblicherweise werden die sogenannten Manteltarifverträge neu ausgehandelt. Konkret handelt es sich also um Themen wie Urlaubsanspruch, Pausenzeiten oder Schichtdienst-Regelungen. Dennoch kann, es sich abhängig vom Bundesland, um unterschiedlichen Forderungen handeln. Werden diese Forderungen nicht berücksichtigt, kann es zu einem turbulenten Start ins neue Jahr kommen, denn ab den 1. Januar endet die Friedenspflicht und Arbeitnehmer dürften Warnstreiks einlegen. 

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