Verzogenes Holz, Schnecken, Risse und Lücken zwischen den Planken – ein Monat Vernachlässigung und Niedrigwasser haben der Danuvina alacris ziemlich zugesetzt.
Gebaut wurde das Römerboot im Rahmen des EU-Interreg-Projektes “Living Danube Limes”. Es soll zeigen, wie die Länder, die an der Donau grenzen, in der römischen Zeit zusammengearbeitet haben.
Das Boot ist auf Grund gelaufen und wurde vernachlässigt. Als Boris Dreyer davon erfährt, leitet er eine Rettung ein. Mit Unterstützung der kroatischen Armee wird die Danuvina alacris geborgen.
Seit einer Woche ist sie nun zurück im Römerzentrum am Altmühlsee. Die Schäden an Boot sind deutlich. Um die Löcher zwischen den Planken zu flicken, ist ein aufwändiger Prozess nötig.
Nachdem die Löcher gestopft sind, wird mit heißem Teer versiegelt. Der Prozess wird aber einige Zeit dauern. Boris Dreyer geht davon aus, dass das Römerboot im nächsten Frühjahr wieder schwimmen wird. Dann soll die große Reise der Danuvina alacris weitergehen.