In Lauf an der Pegnitz wird immer noch nach einem Investor für das ehemalige städtische Bauhof-Areal an der Glockengießerstraße gesucht. Auf rund 4.800 Quadratmetern soll neuer Wohnraum entstehen. Einige Gebäude können weichen, denkmalgeschützte Häuser sollen erhalten und saniert werden. Geplant ist außerdem ein öffentlicher Pegnitzzugang mit Uferpromenade. Solche alten Grundstücke Investoren schmackhaft zu machen ist also gar nicht so leicht. In Nürnberg, da hats aber in einem Fall funktioniert. Das ehemalige Thyssen Krupp-Gelände wird jetzt wieder nutzbar gemacht.
Dieses Gewicht müssen die Bauarbeiter auf der Baustelle in der Dieselstraße in Nürnberg aktuell bewegen. Die Heizöl-Tanks stammen aus den 50er Jahren, sind in den 70ern mit Sand befüllt worden und werden jetzt entfernt.
Der Grund für die Arbeiten: Auf 33.000 Quadratmetern entsteht hier ein neuer Gewerbe- und Logistikpark. Seit 1957 hatte Thyssen Krupp hier Stahl verarbeitet und gelagert, letztes Jahr ist das Gelände dann verkauft worden und soll jetzt wiederbelebt werden. Dabei sollen auch die Materialien vor Ort ein neues Leben bekommen.
Das Gelände ist ein sogenanntes Brown Field und damit vorbelastet – das bringt einige Herausforderungen beim Bau mit sich.
Auch besteht der Verdacht, dass hier Kampfmittel gefunden werden könnten, deshalb werden die Bauarbeiten rund um die Uhr von einem Spezialisten begleitet. Ende 2027 soll der neue Gewerbe- und Logistikpark fertig gestellt sein – bis dahin werden die Bauarbeiter noch einiges an Gewicht bewegen müssen.