Zur Halbzeit der Bergkirchweih ziehen Stadt und Veranstalter eine insgesamt positive Bilanz. Das Fest ist bislang gut besucht, die Stimmung ist überwiegend positiv und größere Zwischenfälle blieben aus. Auch Polizei und Ordnungsamt sprechen von einem ruhigen und bislang problemlosen Verlauf der Kirchweih mit vergleichsweise wenigen Vorfällen im Vergleich zu den Vorjahren.
Sorgen bereitet allerdings die anhaltende Hitzewelle. Laut Bergkirchweih-Referent Konrad Beugel könnten vor allem die kommenden Tage unter den hohen Temperaturen leiden. Besonders in den Nachmittagsstunden macht sich die Hitze bereits bei Schaustellern und Wirten bemerkbar, auch wenn die ersten Tage insgesamt gut besucht waren. Sowohl Veranstalter als auch Besucher rechnen damit, dass die hohen Temperaturen das Geschehen auf dem Berg weiter beeinflussen könnten.
Im Vorfeld sorgte zudem eine Diskussion um die Liedauswahl auf der Bergkirchweih für Gesprächsstoff. Hintergrund war eine Liste der Gleichstellungsstelle mit Liedern, die aus gesellschaftlichen Gründen sensibel betrachtet werden sollten. In sozialen Medien wurde daraus teilweise eine sogenannte „Verbotsliste“, was die Stadt und Oberbürgermeister Jörg Volleth jedoch zurückweisen. Es habe sich nie um ein Verbot gehandelt, sondern um eine Sensibilisierung.
Trotz dieser Debatten und der Wetterlage fällt die Zwischenbilanz insgesamt positiv aus. Die Bergkirchweih läuft bislang ruhig und weitgehend problemlos, die Stimmung auf dem Gelände bleibt stabil. Polizei und Verantwortliche betonen den friedlichen Verlauf und die weiterhin gute Atmosphäre auf dem Fest.
Ob sich die Hitze am Ende tatsächlich auf die Besucherzahlen auswirkt, wird sich in den kommenden Tagen zeigen – die Bergkirchweih läuft noch bis zum 1. Juni.