Do., 12.03.2026 , 15:47 Uhr

Fast 80 Prozent machen “Dienst nach Vorschrift”: Verluste von bis zu 142 Milliarden Euro

In Deutschland machen weiterhin viele Beschäftigte nur „Dienst nach Vorschrift“. Das zeigt der neue Gallup Engagement Index. Demnach haben rund 77 Prozent der Arbeitnehmenden nur eine schwache emotionale Bindung zu ihrem Arbeitgeber. Lediglich zehn Prozent gelten als hoch engagiert. Die Folgen sind auch wirtschaftlich spürbar: Laut Berechnungen des Instituts Gallup sind der deutschen Volkswirtschaft im Jahr 2025 durch sogenannte „innere Kündigungen“ Produktivitätsverluste von bis zu 142 Milliarden Euro entstanden. Die Studie zeigt auch Unterschiede beim Krankenstand: Beschäftigte mit hoher Bindung haben im Schnitt rund 5,6 Tage im Jahr gefehlt, innerlich gekündigte Mitarbeiter dagegen fast zehn Tage. Für den aktuellen Bericht sind Ende 2025 rund 1.700 Arbeitnehmende in Deutschland befragt worden. Die Studie erscheint seit 2001 jedes Jahr. 

Arbeit Beruf Dienst nach Vorschrift Franken Franken Fernsehen Mittelfranken Verlust Wirtschaft

Das könnte Dich auch interessieren

16.02.2026 00:48 Min Nach zahlreichen Warnstreiks: Tarifergebnis im Öffentlichen Dienst erzielt Die Warnstreiks der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst haben ein Ende. Nach umfangreichen Verhandlungen hat sich die Gewerkschaft verdi mit den Arbeitgebern auf einen Tarifabschluss für die Beschäftigen geeinigt. Die Vereinbarung umfasst eine Gehaltserhöhung von insgesamt 5,8 Prozent bei einer Laufzeit von 27 Monaten in drei Erhöhungsschritten. Die erste Gehaltserhöhung von 2,8 Prozent startet ab dem 1. April 2026. Außerdem bekommen Nachwuchskräfte insgesamt 150 Euro 07.01.2026 00:41 Min Arbeitslosigkeit steigt weiter an: Stellenausschreibungen sinken Der Arbeitsmarkt in Mittelfranken bleibt weiter angespannt. Das geht aus einer aktuellen Meldung der Bundesagentur für Arbeit hervor. Im Dezember ist die Zahl der Arbeitslosen weiterhin gestiegen. Aktuell sind in der Region fast 14.000 Menschen arbeitslos, das sind knapp 160 mehr als im Vormonat und knapp 500 Personen mehr als im Vorjahr. Deshalb liegt die Arbeitslosenquote bei 3,9 Prozent und ist damit leicht über dem Vorjahreswert. Auffällig ist dabei, dass 15.09.2026 06:09 Min Wirtschaft aktuell: Das sind die Pläne zur Umgestaltung des Plärrers in Nürnberg Ungewöhnlicher Einsatz letzte Woche am Plärrer in Nürnberg: Industrie-Taucher tauchen 7 Meter tief in eine Baugrube der n-ergie. Sie bereiten die Betonwände in der Grube mit einem Höchstdruck-Wasserstrahler so vor, dass eine Bodenplatte darauf gegossen werden kann. Denn bereits seit April wird hier das Hochspannungsnetz erneuert und verstärkt. In den nächsten Jahren wird der Plärrer dann komplett umgestaltet – Das 09.09.2026 00:41 Min Fachkräftemangel könnte sich bis 2029 verdoppeln: Neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Der Fachkräftemangel in Deutschland könnte sich in den kommenden Jahren deutlich verschärfen. Nach einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft könnten bis 2029 rund 723.000 Fachkräfte fehlen – fast doppelt so viele wie 2025. Besonders betroffen wären der Verkauf, die Kinderbetreuung und die Sozialarbeit. Auch in der Pflege, der Bauelektrik und anderen technischen Berufen dürften