Gerade an heißen Sommertagen ist es wichtig, genug zu trinken. Sonst können Kreislaufprobleme und Dehydrierung drohen. Doch wer länger in der Stadt unterwegs ist, hat nicht immer eine Flasche dabei. In Fürth gibt es dafür jetzt Abhilfe. Fünf Brunnen, die bisher nur Zierde waren, wurden zu Trinkwasserstellen umfunktioniert.
Seit diesem Jahr dürfen einige Brunnen in Fürth nicht nur plätschern, sondern auch den Durst stillen. Zuständig dafür ist Thomas Weißlein. Er und sein Team kümmern sich um die neuen Trinkwasserstellen. Der König-Ludwig-Brunnen in der Moststraße oder der Jugendbrunnen an der Alten Feuerwache. Fünf Brunnen wurden bisher umgebaut. Das Wasser, das hier fließt, ist identisch mit dem aus dem heimischen Hahn. In Fürth stammt der größte Teil des Trinkwassers aus dem Grundwasser. Es wird in Tiefbrunnen gefördert, in den Wasserwerken aufbereitet und dort streng kontrolliert.
Rund 600 Euro hat die Stadt in die Umrüstung pro Brunnen investiert. Damit das Wasser an den Brunnen sauber bleibt, kontrolliert das Team um Weißlein regelmäßig. Einmal im Monat werden Proben entnommen und im Labor untersucht.
Neben den Trinkwasserspendern sind die Brunnen bis Mitte Oktober zwischen 8:00 und 22:00 Uhr in Betrieb. Ob die Fürtherinnen und Fürther das Angebot annehmen, soll sich in den kommenden Sommern zeigen.