Über Mittelfranken und ganz Süddeutschland ist in der letzten Woche eine Hitzewelle gerollt. Gerade die Innenstädte heizen sich besonders auf. Beton, Glas und Metall heizen sich stark auf und geben die Wärme nur langsam wieder ab. Dadurch ist es in der Stadt sogar oft wärmer als auf dem Land. Und schon in ein paar Tagen könnte es wieder heiß werden. Dann heißt es wieder: Abkühlung suchen und viel trinken. In der Fürther Innenstadt will man für beides Sorgen. Trinkwasserbrunnen gibt es schon länger, die Nebelsprüher sind neu.
Zumindest für kurze Zeit. Insgesamt drei sogenannte “Frischespender” sind nun in der Fürther Innenstadt zu finden. Aus ihnen kommt feiner Wassernebel. Eine kleine Abkühlung, ohne die Kleidung zu durchnässen.
Pro Minute Sprühnebel werden1,8 Liter Wasser verbraucht. Aber nicht nur die Nebelsäulen sorgen für Abkühlung. Im Stadtgebiet verteilt gibt es kostenloses Trinkwasser.
Der kleine Drache auf dem Paradiesbrunnen in der Dr.-Max-Grundig-Anlage oder der König-Ludwig-Brunnen in der Moststraße. Insgesamt 5 Brunnen sprudeln auch Trinkwasser. Mit Laborproben wird die Qualität des Wassers an allen Orten sichergestellt. Außerdem gibt es noch sechs klassische Trinkwasserspender. Oberbürgermeister Thomas Jung will mit noch mehr alltagstauglichen Lösungen auf die Hitze reagieren.
Und dann sind da jetzt noch die neuen “Frische Spender” in der Fußgängerzone. Unter anderem so will die Stadt den Folgen des Klimawandels begegnen.