Mo., 03.03.2025 , 15:09 Uhr

Frischer Blick auf das Dürer-Haus: Die neue Dauerausstellung

Worin liegt die Verbindung zweier Frauen zum Albrecht-Dürer-Haus?

Der zweite Weltkrieg, während Nürnberg in Schutt und Asche liegt, steht das Dürer-Haus kurz vor der Zerstörung. Doch zwei mutige Frauen verhinderten das Schlimmste: Marie Falcke und ihre Tochter Gertrud blieben trotz der Gefahr im Haus, um es vor Plünderungen und Bränden zu schützen.   

Das Tochter-Mutter Gespann ist Teil der neuen Dauerausstellung im Albrecht-Dürer-Haus. Diese blickt nicht mehr nur auf den berühmten Künstler, sondern auch auf das Gebäude selbst – und auf die Menschen, die hier mit Dürer lebten. 

Ein modernes Kunstwerk findet seinen Weg in die Ausstellung

Passend dazu präsentiert die Albrecht-Dürer-Haus-Stiftung 80 Jahre nach den schweren Bombardierungen ein spektakuläres Kunstwerk: ein riesiges Holzmosaik des kriegsbeschädigten Dürer-Hauses, erschaffen vom niederländischen Bildhauer Ron van der Ende. 

Eine neue Dauerausstellung, eine bewegende Geschichte und ein spektakuläres Kunstwerk – das Dürer-Haus verbindet Vergangenheit und Zukunft. Eine Zukunft, die es ohne Marie und Getrud Falcke so nicht mehr geben würde. Wer diese Frauen kennenlernen und die Geschichte des Hauses neu entdecken will, kann dies ab sofort tun.  

 

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