Die Warenhauskette Galeria hat am Freitag erneut Insolvenz angemeldet – zum vierten Mal innerhalb von sechs Jahren. Bundesweit sind rund 12.000 Beschäftigte betroffen. Der Geschäftsbetrieb in den 83 Filialen soll zunächst weiterlaufen. Auch die Häuser in Nürnberg und Erlangen sind damit betroffen. Nach Angaben der Gewerkschaft ver.di sind in den beiden verbliebenen Galeria-Häusern in Mittelfranken knapp 200 Menschen beschäftigt. Die Gewerkschaft fordert Klarheit über die Zukunft der Standorte und der Beschäftigten. Welche Standorte künftig bestehen bleiben und ob die Mitarbeitenden Insolvenzgeld erhalten, ist derzeit offen.