Mo., 05.10.2026 , 15:07 Uhr

Galeria erneut insolvent: Mitarbeiter bangen um ihre Arbeitsplätze

Die Warenhauskette Galeria hat am Freitag erneut Insolvenz angemeldet – zum vierten Mal innerhalb von sechs Jahren. Bundesweit sind rund 12.000 Beschäftigte betroffen. Der Geschäftsbetrieb in den 83 Filialen soll zunächst weiterlaufen. Auch die Häuser in Nürnberg und Erlangen sind damit betroffen. Nach Angaben der Gewerkschaft ver.di sind in den beiden verbliebenen Galeria-Häusern in Mittelfranken knapp 200 Menschen beschäftigt. Die Gewerkschaft fordert Klarheit über die Zukunft der Standorte und der Beschäftigten. Welche Standorte künftig bestehen bleiben und ob die Mitarbeitenden Insolvenzgeld erhalten, ist derzeit offen. 

Arbeit Arbeitsplätze Franken Franken Fernsehen Galeria Gewerkschaft Insolvenz Mittelfranken Verdi Warenhauskette

Das könnte Dich auch interessieren

17.03.2026 00:45 Min Tarifstreit im ÖPNV: Verdi streikt länger als erwartet Bereits gestern hatte die Gewerkschaft Verdi wieder Warnstreiks im ÖPNV angekündigt. Jetzt stehen die genauen Streikzeiträume für Nürnberg fest – und sie sind umfassender als bisher erwartet. Bereits ab Mittwochabend streiken Teile der Belegschaft, erste Auswirkungen sind möglich. Ab Donnerstag um 14 Uhr treten weitere Bereiche in den Streik. Ab Freitagmorgen wird es dann besonders gravierend: Für 48 Stunden sollen 28.08.2026 00:34 Min Mehr Arbeitslose in Bayern: Arbeitsmarkt bleibt angespannt Die Zahl der Arbeitslosen in Bayern ist im August erneut gestiegen. Insgesamt waren 334.081 Menschen ohne Arbeit – rund16.050 mehr als im Juli und rund 7.100 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt jetzt bei 4,3 Prozent. Damit bleibt der bayerische Arbeitsmarkt angespannt. Die Bundesagentur für Arbeit sieht allerdings erste Lichtblicke: Die Einstellungsbereitschaft der 14.07.2026 01:40 Min News of the Day vom 14.07.2026: Streik im Handel in Erlangen Heute (14.07.2026) wurde in Erlangen gestreikt. Rund 130 Beschäftigte aus Einzel- und Großhandel fordern mehr Gehalt – sie könnten ihren Lebensunterhalt nicht mehr gewährleisten. Die Forderungen sind klar: Im Einzelhandel soll es 222 Euro mehr Lohn und Gehalt geben, für die Azubis 150 Euro mehr. Alle Beschäftigten sollen mindestens 14,90 Euro pro Stunde verdienen, sodass 13.07.2026 00:43 Min Proteste wegen Gesundheits- und Rentenreform: Demonstration gegen Sozialabbau in Nürnberg Ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Sozialverbänden und Beschäftigten hat am Samstag gegen die geplanten Sparmaßnahmen der Bundesregierung demonstriert. Unter dem Motto „#unkürzbar Mittelfranken“ sind die Teilnehmenden vom Kornmarkt über das bayerische Finanzministerium bis zum Aufseßplatz gezogen. Ihr Vorwurf: Die Pläne im Gesundheits- und Sozialwesen seien ein Generalangriff auf die öffentliche Daseinsvorsorge. Besonders in der Altenpflege, in Krankenhäusern und der Behindertenhilfe