Die Warenhauskette Galeria hat einen wichtigen Finanzierungsschritt geschafft: Ein Kredit über rund 160 Millionen Euro des Investors Gordon Brothers sichert vorerst den Geschäftsbetrieb. Gleichzeitig ist das Geld an einen dreijährigen Sanierungsplan gebunden. Das Unternehmen will sein Filialnetz umfassend überprüfen, Mietverträge neu verhandeln und wirtschaftlich schwache Standorte auf den Prüfstand stellen. Rund 30 der 83 Warenhäuser gelten als gefährdet. Auch mögliche Schließungen stehen damit im Raum, während an einzelnen Standorten sogar spätere Wiedereröffnungen geprüft werden. Für den Standort in Nürnberg gibt es zwar vorsichtigen Optimismus, eine endgültige Entscheidung steht aber noch aus.